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Archiv: 2025
Jahresmittel ohne August:
 
Improvisationen zur AnthropoSophie heute
D e z e m b e r
Freitag
, 12. 18h-20h
in IV., Tilgnerstr.3 (Dritter Stock)
 
 
 
 
N o v e m b e r
Freitag
, 14. 18h-20h
in IV., Tilgnerstr.3 (Dritter Stock)
 
 
 
 
O k t o b e r
Freitag
, 17. 18h-20h
in IV., Tilgnerstr.3 (Dritter Stock)
 
 
 
 
S e p t e m b e r
Freitag
, 12. 18h-20h
in IV., Tilgnerstr.3 (Dritter Stock)
 
 
 
 
A u g u s t
DO, 7. - SO, 10.
in Ottenstein
X X V . S o m m e r s e m i n a r
Mütterliche Gesten
Wie die Erde zu uns redet
Was singt sie, die Erde, während sie um ihren Stern tanzt? Wie durchmischt und filtert sie all die Erfahrungen, die sie dabei macht? Wovon erzählt sie? Denn wir müssen sie als eine lebendige Planetenwesenheit betrachten, wenn wir ihr gerecht werden wollen. In recht unterschiedlichen Gesten teilt sich die Erde dem Menschen mit, so er sie wahrnimmt und ihr dankbaren Herzens zusieht und -hört. Wir können den Rhythmus ihrer Bahn erkennen, das Atmen ihrer Sphäre samt Wetter und Wind, das Schütteln und Rütteln ihres Körpers im Ausgleich von Mitte und Umfeld, vor allem jedoch ihr stetes wasserwälzendes Spenden von Lebensraum. Mondumhüllt bietet sie Pflanzen, Tieren und dem Menschen vielfältige Flächen und Nischen, auf dass alle gedeihen mögen. Und wie lautet unsere Antwort darauf?
Alpha-Themen: Erde und Leichnam mit Gaia und Umweltschäden
Beta-Themen: Demeter und Maria
Gamma-Thema: Rezitation
14
J u n i
Freitag
, 20. 18h-20h57
in IV., Tilgnerstr.3 (Dritter Stock)
Reden und Schreiben
Wie Gegenwart zur Vergangenheit gerinnt
Kein ausgesprochenes oder gar niedergeschriebenes Wort lässt sich zurückrufen. Aus geistig gegenwärtigem Formulieren gerinnt es sogleich zu irdisch vergangenem Geschehen; es wird zur Tatsache. Wir schaffen durch diesen Ablauf eine eigene Welt, die unsre besondere Prägung trägt. Sie wird dadurch von andren lesbar und keineswegs nur von Menschen. Hinterher mag uns dieser Umstand zufriedenstellen, gleichgültig oder sogar peinlich sein.
25
M a i
Freitag
, 16. 18h-20h56
in IV., Tilgnerstr.3 (Dritter Stock)
Zweischneidiges Schwert
Kränkung und Heilung durch das Wort
Bestimmte Empfindungen, Gefühle wie Gedanken lassen uns entsprechende Sprachformen ausdrücken. Wenn diese nicht konsequent neutral gesprochen werden oder geschrieben stehen, so kränken oder heilen sie. Oft bemerken wir die Auswirkung unserer Rede kaum, denken uns wenig dabei, obschon wir sie in jedem Fall zu verantworten haben. Das Sprachvermögen gleicht einem zweischneidigen Schwert, das Wunden zu schlagen vermag oder aber Segen zu bringen.
21
A p r i l
Freitag, 11. 18h-20h54
in IV., Tilgnerstr.3 (Dritter Stock)
Das Wort wird Fleisch
Die Manifestation des Lichtwesens
Ein Schlüsseltext christlicher Anschauung erzählt von der Fleischwerdung des Wortes (Jh.1,14), also von der Inkarnation des Logos. Konkrete geistige Wesen, die sich für eine bestimmte Zeitspanne in einer physisch-stofflichen Form manifestieren, nennen wir Menschen. Wenn nun ein reines Lichtwesen solches unternimmt, wie nennen wir es dann? Den Satz vom Wort, das Fleisch geworden ist, wird wohl jede Generation neu für sich entschlüsseln.
21
M ä r z
Freitag, 14. 18-20h56
in IV., Tilgnerstr.3 (Dritter Stock)
Wirken im Laut
Formgewalt des Sprechens
Der Mensch verdankt seine Fähigkeit, vielerlei Laute zu Worten zu formen, seinem aufrechten Gang. Kehlkopf, Stimmlippen, Rachen, Zunge, Zähne, sie alle haben sich allmählich durch sein Streben in die Senkrechte umgebildet. Im Sprachvermögen offenbart sich die schöpferische Formgewalt des inkarnierten Menschenwesens. Lautierend gestaltet es Schwingungsbilder in die Luft, deren mehr oder weniger tiefe Sinn wahrgenommen werden kann.
21
F e b r u a r
Freitag, 14. 18h-20h55
in IV., Tilgnerstr.3 (Dritter Stock)
Vom Willen zum Wort
Übergang zur zweiten Hierarchie
Der reine warme Wille bedarf der Bewegung und der Form, um wirksam zu werden. In abgestuft abkühlenden Wellen strömt er aus und offenbart auf jeder so geschaffenen Ebene seinen Sinn. Hier handelt es sich um ein hochhierarchisches Geschehen, das überall dort zu beobachten ist, wo ein sinnvolles Wort, griechisch lógos, ausgedrückt wird, nämlich von uranfänglich aufblitzender Strukturbildung bis hin zu dem Menschen, der bewusst spricht.
16
J ä n n e r
Freitag
, 17. 18h-20h50
in IV., Tilgnerstr.3 (Dritter Stock)
Segen der Weisheit
Zusammenspiel von Maria und Sophia
Das ewige Walten der Weisheit offenbart sich in Natur und Menschheit auf vielfältigste Weise. Jüdischer Glaube begreift in der Schechinah ihr irdisches Wirken; ähnlich schaut es christlicher im Bild der Jungfrau Maria. Hier geht es weniger um eine historische Person, vielmehr um eine wiederkehrende Erscheinung der Sophia: die aus unergründlichem Soph hinausstrahlende Wirkkraft des Göttlichen äußert sich schillernd im I und strahlend im A.
20
https://wfgw.diemorgengab.at/archiv/WfGWarch2025.htm