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Interna
Bericht von der Generalversammlung 2022
Am 18. Februar 2022
um 17:00
begrüßt die Vorsitzende alle Anwesenden, erklärt die Generalversammlung für eröffnet und stellt die Beschlussfähigkeit fest.
> Das Protokoll der Generalversammlung im Juni 2021 wird ohne Gegenstimme genehmigt.
Eine Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder wird abgehalten.
Für die Werkstatt für GeistesWissenschaft war auch das Jahr 2021 pandemiebedingt unruhig mit Veranstaltungs-Absagen im Jänner, Februar, März und April, was durch schriftliche Themenabrisse ausgeglichen wurde. Im übrigen konnten nur eingeschränkte Veranstaltungen durchgeführt werden. Der Mai-Ausflug entfiel.
Der Mitgliederstand hat mit 101 leicht abgenommen.
Das Sommerseminar war hingegen sehr gut besucht. An dieser Stelle dankt die Vorsitzende unserem Referenten für die gewohnt hohe Qualität der Themen und Vorträge.
Neben den monatlichen Seminaren wurden folgende Aktivitäten angeboten (vgl. Archiv):
  • Themenabrisse
  • Sommerseminar in Ottenstein (dank Frau Wagner)
  • Kostenloser Bücherverleih für Mitglieder (dank Frau Sedlaczek)
  • CD-Verkauf (gut gelaufen dank Frau und Herrn Sedlaczek)
  • Internetauftritt unter https://wfgw.diemorgengab.at mit eMail
Vorschau
Für 2022 sind die monatlichen Veranstaltungen in Wien geplant, allerdings nur mehr Freitag von 18h-21h, und das alljährliche Sommerseminar.
Die Vorsitzende dankt allen mitarbeitenden Mitgliedern für ihre zuverlässige, obschon ehrenamtliche Tätigkeit.
Bericht der Kassenverwaltung
Die Einahmen sind im Vergleich zu 2020 nochmals um ca. 40% eingebrochen, dennoch konnte das Jahr 2021 mit einem nennenswerten Guthaben abgeschlossen werden, vor allem dank dem Sommerseminar, aber auch weil weniger Ausgaben anfielen. Zudem hat sich der Tonträgerverkauf auf dem hohen Vorjahresniveau gehalten.
Die Rechnungsprüfung hat die Unterlagen 2021 eingesehen, überprüft und für in Ordnung befunden. Sie ersucht die Generalversammlung, die Kassenverwaltung und damit den gesamten Vorstand zu entlasten.
> Diesem Ersuchen wird einstimmig stattgegeben.
Allfälliges
In der dafür vorgesehenen Frist sind keine Anträge eingelangt.
Die Generalversammlung wird von der Vorsitzenden
um 17:20 Uhr beendet.
Wien, im Februar 2022
Beate Sedlaczek
Schriftführung
Das aktuelle WfGW-MitgliederMail
2021-09-29 9h
Felsenkirche Oberstein © 2011 by GNU
Im malerischen Oberstein in der Pfalz, liebe Mitglieder der WfGW, steht in 300m Seehöhe eine um 1483 in den nordseitigen Fels gebaute Schutzkirche. Die 1075 zum ersten Mal erwähnten Herren vom Stein lebten auf Burg Bosselstein, unter welcher der heimelige Ort mit seinen Fachwerkbauten entlang der Nahe entstand. Seit 1933 bildet er mit Idar am Idarbach eine beschauliche Stadtgemeinde. Und am 18. des nun zuendegehenden Michaelmonats wurde dort gegen Abend ein junger Mitarbeiter einer Araltankstelle erschossen, weil er seinen Mörder zuvor aufgefordert hatte, einen Mundnasenschutz zu tragen.
Spätestens seit Mitte 2015 werden im öffentlichen Raum kaum noch Dialoge, meist nur Diskussionen geführt. Jahrelanges einander Anschreien und Verunglimpfen haben sich in Verbindung mit Ängsten und Lügen aller Art zu Wahn und Hetze gesteigert. Das Schleudern dysphemischer Waffenworte ist selbstverständlich geworden. Und die wütende Ablehnung von gewiss nicht immer nachvollziehbaren Pandemiemassnahmen verzeichnet nach etlichen Vandalismen ihren ersten Mord im deutschsprachigen Raum. Hätte ein solcher ebenso von radikaler Befürworterseite ausgehen können? Der für ein gedeihliches Zusammenleben, insbesondere ein demokratisches, so dringend notwendige Gesprächsraum fehlt hier völlig.
Offenbar fällt es dem Menschen immens schwer, seinesgleichen so anzunehmen, wie jener sich darbietet. Bis ins Makrosoziale wird immer wieder versucht, Ideologien, oft als Religion behauptet, zu exportieren. Das scheitert immer wieder, muss scheitern wie das unselige Nation Building. Sind es denn wirklich nur Technik und Wirtschaft, welche die Menschheit einen? Hannah Arendt warnt eindringlich davor. Diese mächtigen Schatten lassen indes ein entsprechendes Licht erahnen: das Michael-Christus-Erleben. Rudolf Steiner konnte es auf seinem Kranken- und Sterbelager noch schildern und in Leitsätze fassen.
Den Gesprächsraum, die WfGW bemüht sich weiterhin, ihn anzubieten. Ob und wie ihre Veranstaltungen in den kommenden Monaten stattfinden werden, bleibt leider offen¹. Auch wir müssen verschärfte Regeln einhalten - und sind dafür bereits abgekanzelt worden. Wenigstens bietet unser maskenloser Internetauftritt mittlerweile genug Materialien, mit denen die Zeit bis zum nächsten Wiedersehn überbrückt werden kann. Darin mag sich hieundda ein Fehler zeigen. Werden Sie uns einen solchen rückmelden, wenn er Ihnen begegnet? Ich bitte darum.
Mit ob Ihrer treuen Mitgliedschaft dankbarem Gruss
cm.j.
1 Bitte entsprechende Hinweise in den WfGW-Aussendungen und auf der WfGW-Homepage beachten!