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Kommende Veranstaltungen
☞ Veranstaltungsort
so nicht anders angegeben
Raum des Arbeitskreises für anthroposoph.Geistesstreben
1090 Wien / AT, Liechtensteinstraße 43 (Holzeingang)
(rund 100 m vom Lycée français de Vienne Richtung Palais)
Holzeingang © 2017 by WfGW
☞ S e m i n a r z e i t e n
Einleitungsvortrag (freitags)
Gesprächsseminar (samstags)
Nachtragsgespräch
Gruppengespräch (ev. mit Übungen)
Gespräch und Fragenbeantwortung
19 h bis spätestens 21 h

17 h 00 bis 17 h 5+
18 h 00 bis 18 h 5+
19 h 20 bis 20 h 3+
Unser Haiku
vom 9.VII.2019
Wärst du mir Bruder/Schwester
am Ufer der Strömungen,
die Hitze wär' kühl.
JMKL
Improvisationen zur AnthropoSophie heute
Raum des Arbeitskreis' © 2014 by WfGW
Vor dem Vortrag erhalten Sie einen »Text zum Neudenken«.
Dezember 2020
FR, 18. / SA, 19.
Reine Empathie
Schicksalsferne des Jesuskinds
„Schicksallos, wie der schlafende / Säugling, atmen die Himmlischen;” so drückt Hölderlin in Hyperions Schicksalslied den Zustand rein geistiger Seligkeit aus. Aus frühchristlicher Frömmigkeit ist nun der Mythos vom unirdisch beseelten Jesuskind überliefert, das die Sprache der Tiere begriff, nicht jedoch die der Menschen. Nur die junge Mutter habe ihr Kind verstanden, dessen gewaltiges Einfühlungsvermögen die Nachbarn und die Priester kaum fassen konnten.
Jänner 2021
FR, 22. / SA, 23.
Beten als Weg
Hinwendung zum Göttlichen
Vom Bitten geht das Beten aus, keine Frage. Wer allerdings bei der Bitte stehen bleibt, wird weder Weite noch Tiefe des Gebets erfahren können. Regelmäßig und rhythmisch geübt, erweist sich Beten als Weg, der aus innerstem Eigenwesen zum Wesen der Welt führt. Für den heutigen Menschen ist es leider oft einer, der mühsam freigeschaufelt werden muss. Doch schon im alten Indien wusste man, dass der Weg aus Gu, der Dunkelheit, zu Ru, dem Licht, führt.
Februar 2021
FR, 19. / SA, 20.
Dreifacher Schutz
Das Immungeschehen des Menschen
Die Hüllen oder Leiber des Menschen bieten ihm in dreifacher Weise Schutz vor der Aussenwelt: seelischen, lebendigen und physiologischen. Die immunitas wird passiv definiert als Gefeitsein vor etwas, zB. vor Krankheitserregern. In Wirklichkeit handelt es sich dabei um eine abgestufte Tätigkeit, um unentwegtes Grenzensetzen der Ich- gegenüber der Weltsphäre. Als Wesensinstrument kann der ausgewogen angewandte antipathische Seelengestus betrachtet werden.
März 2021
FR, 19. / SA, 20.
Verrat und Öffnung
Das offenbare Rätsel der Judas-Tat
Eine platte Erzählung vom nahestehenden Jünger, der gegen Silbergeld seinen Herrn durch einen Kuss kenntlich macht und damit ausliefert, geistert beinah schon zweitausend Jahre in den Seelen, die vom Evangelium beeinflusst worden sind. Kann eine korrupte Judasgestalt als Träger abgründigen Verrats dem Anspruch einer Heilsgeschichte genügen? In geisteswissenschaftlicher Beleuchtung offenbart diese Frage eine notwendige Tiefendimension.
April 2021
FR, 23. / SA, 24.
Zarathustra
Die Weisheit in den Gegensätzen
Auf den mythischen Stifter der urpersischen Weltanschauung wird die religiöse Erfahrung von Tag und Nacht als Widerspruch zurückgeführt. Zarath (der Goldene), der uschtra (Lasttiere) besitzt, gilt als Begründer der Lehre vom Kampf zwischen Licht und Finsternis, die noch in der hellenistischen Vorstellung von Chaos und Kosmos nachhallt. Zarathuschtra hatte die Bewohner Nordostpersiens dazu aufgerufen, sich im Kampf für das Lichtwesen zu entscheiden.
Mai 2021
FR, 21. / SA, 22.
Rad des Lebens
Voranschreiten durch Wiederholung
Ewige Wiederkehr des Gleichen - so verstand man im alten Indien die Lebenszyklen des Menschen. In der Tat, wir wiederholen ständig, wie schon das Beispiel des Atmens zeigt. Doch inwiefern gleicht der letzte Atemzug dem ersten? Was ist dazwischen nicht alles geschehen und entwickelt worden! In einem Menschenleben wird viel Gutes und Schlechtes verwandelt; so manches gar frisch in die Welt gesetzt. Nur der Tod tritt auf der Stelle.
Juni 2021
FR, 18. / SA, 19.
Wechselschritt
Zusammenspiel von Wissen und Glauben
Die Menschheitskrise, die durch die virusbedingte Pandemie ausgelöst worden ist, hat den Kampf zwischen Glauben und Wissen weiter entfacht. Verbitterung auf der einen Seite, Hohn auf der andren sind die oberflächlichen Zeichen einer zügig zunehmenden Entfremdung im Ringen um die Deutungshoheit der Welt. Dringender denn je bedürfen wir des klärenden Gesprächs, der gemeinsamen Suche; weniger denn je irgendwelcher autoritativen Lehrsätze.
Improvisationen zur AnthropoSophie heute
Weitere vorgesehene Termine
  Wintersemester 2021/22 in Wien
  September FR, 17./SA, 18.
  Oktober FR, 22./SA, 23.
OsterSO, 4. April November FR, 19./SA, 20.
  Dezember FR, 17./SA, 18.
  Jänner FR, 21./SA, 22.
Sommerseminar in Ottenstein  
August DO, 5. - SO, 8.  
Durchführung ohne Gewähr!
Vortrag dazumal © 2010 by WfGW
Inhaltlich werden alle Veranstaltungen von unserem Referenten getragen und verantwortet.
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