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Zitatensammlung
Teil 1
Zitat von Rudolf STEINER zu
MAKKABÄERN und APOSTELN
1 Man wird sehen, daß es ein ganz von einheitlichem Geiste beherrschtes Fortschreiten ist von der Zeit der ersten Schöpfungsgeschichte an durch die Patriarchenzeit hindurch, durch die Zeit der Richter, durch die Zeit der jüdischen Könige hindurch, bis alles in einem wunderbaren dramatischen Gipfelpunkte zusammenläuft in dem Buche der Makkabäer, in den Söhnen des Mattathias°, den Brüdern des Judas°, die gegen den König Antiochus von Syrien kämpfen. Darin ist eine innere dramatische Kraft. Da ist ein gewisser Kulminationspunkt dann am Schlüsse erlangt. Und man wird fühlen, daß es nicht eine bloße Redensart, eine Phrase ist, daß den, der ausgerüstet ist mit der okkulten Betrachtungsweise, ein besonderes Gefühl beschleicht, wenn er an das Ende dieses Buches kommt, dort sieben Söhne der Makkabäermutter vor sich hat und fünf Söhne des Mattathias. Fünf Söhne des Mattathias und sieben Söhne der Makkabäermutter, das gibt eine merkwürdige Zwölfzahl, eine Zwölfzahl, die uns auch sonst begegnet, wo wir in die Geheimnisse der Evolution eingeführt werden. Die Zwölfzahl am Ende des Alten Testamentes, in einem Kulminationspunkt dargestellt! Zunächst kann es uns als eine Empfindung beschleichen, wenn die sieben Makkabäersöhne den Märtyrertod sterben. Wie sie nach und nach gemartert werden, wie sie sich aber nach und nach erheben - lesen Sie, welche innere Dramatik darin ist! -, wie zuerst der erste nur hindeutet auf das, was zuletzt in dem siebenten zum Ausdruck kommt als das Bekenntnis der Unsterblichkeit der Seele, wie er so dem Könige entgegenschleudert das Wort: Du Ruchloser, du willst ja nichts wissen von dem Auferwecker meiner Seele! - diese dramatische Steigerung von Sohn zu Sohn lasse man auf sich wirken, und man wird sehen, welche Kräfte in der Bibel enthalten sind (2. Makk. 7). Wenn man gegenüber der bisher süßlich-sentimentalen Art der Betrachtung diese dramatisch-künstlerische Durchdringung ins Auge faßt, dann gestaltet sich uns die Bibel von selber zu dem, was zugleich religiöse Inbrunst bringen wird. Da wird Kunst zur Religion durch die Bibel. Und dann wird man beginnen, ganz eigentümliche Dinge zu bemerken.
[...]
2 Was liegt da eigentlich für eine Tatsache vor? Wir haben den Begründer des Zarathustrismus, den großen Eingeweihten der Vorzeit, der urpersischen Kultur, der, hindurchgehend durch die Menschheitsentwickelung bis zu einem bestimmten Punkt, dann wiedererscheint innerhalb des althebräischen Volkes: den Übergang haben wir von dem Urpersertum zu dem Element des althebräischen Volkes auf dem Umwege durch die Seele des Zarathustra. Ja, das Äußere, was in der Weltgeschichte geschieht, was im Menschenleben geschieht, es ist im Grunde genommen nur die Offenbarung, die Äußerung der inneren geistigen Vorgänge, der inneren geistigen Kräfte; so daß man in Wahrheit das, was die äußere Geschichte erzählt, studieren kann, indem man es als einen Ausdruck des inneren Geistigen betrachtet, der Tatsachen, die sich im Geistigen bewegen.
3 Lassen wir das vor unsere Seele hingestellt sein: der Zarathustra geht aus dem Persertum in das althebräische Element über. Und jetzt - man braucht nur die Überschriften der Kapitel des Alten Testamentes zu nehmen - betrachte man einmal das Alte Testament. Daß es sich mit Zarathustra so verhält, wie ich es damals erzählt habe, ist ein Ergebnis hellseherischer Forschung; das ergibt sich, wenn man die Zarathustra-Seele verfolgt. Aber jetzt stelle man diesem Resultat gegenüber nicht nur die Bibel, wie in ihr dargestellt wird, sondern auch das, was durch die äußere Forschung belegt wird.
4 Das althebräische Volk begründet sein Reich in Palästina. Das ursprüngliche Reich trennt sich. Es kommt zuerst zur assyrischen, dann zur babylonischen Gefangenschaft. Es kommt zur Unterwerfung des althebräischen Volkes durch die Perser. Was heißt denn das alles? Ja, weltgeschichtliche Tatsachen haben eben einen Sinn. Sie folgen den inneren Vorgängen, folgen den geistig-seelischen Vorgängen. Warum ist das alles geschehen? Warum werden die althebräischen Völker so geführt, daß sie von Palästina aus in das chaldäische, in das assyrischbabylonische, in das persische Element hineingeführt werden und dann wieder von Alexander dem Großen befreit werden? Wenn man es trocken aussprechen will, kann man sagen, daß es nur der äußere Übergang ist des Zarathustra aus dem Persertum in das jüdische Element. Sie haben ihn sich geholt, die Juden; sie sind zu ihm geführt worden bis zur Unterwerfung unter das persische Element, weil Zarathustra zu ihnen kommen wollte. Die äußere Geschichte ist ein wunderbarer Abdruck dieser Vorgänge. Und wer die Sache geisteswissenschaftlich betrachtet, der weiß, daß die äußere Geschichte nur der Körper ist für den Übergang des Zarathustra von dem persischen Element, das im Grunde genommen zuerst umspannt das althebräische Element. Und dann, nachdem dieses genugsam von dem persischen Element umspannt war, wurde es herausgenommen von Alexander dem Großen, und was nun blieb, war das Milieu, das für Zarathustra notwendig war. Das ging über von dem einen Volksstamm zum anderen.
S.32ff
5 Was geschieht nun aber bei diesem Sammeln der Initiationselemente der verschiedenen Völker in diesem einen Zentrum? Wir werden schon noch sehen, warum es geschieht. Aber wenn man nun den ganzen dramatischen Fortgang des Alten Testamentes wieder nimmt, wird man merken, wie durch dieses Aufnehmen des Initiationselementes der verschiedenen Völker sich nach und nach innerhalb der Entwickelung des Alten Testamentes herausbildet der Unsterblichkeitsgedanke, der auf seiner Höhe eben gerade bei den Makkabäersöhnen erscheint. Aber wir müssen ihn nun, man möchte sagen, in seiner ganzen ursprünglichen Bedeutung einmal auf unsere Seele wirken lassen, so wirken lassen, daß wir dabei das Bewußtsein des Menschen ins Auge fassen von seinem Verhältnisse zur geistigen Welt.
6 Ich mache Sie auf eines aufmerksam. Versuchen Sie, im Alten Testament die Stellen zu verfolgen, wo die Rede davon ist, daß das göttliche Element in das Menschenleben hereinleuchtet. [...] Es ist ein Hereinspielen des göttlich-geistigen Elementes in die Menschenwelt, ein Hereinspielen, das so geschieht, daß der Mensch das göttlich-geistige Element klar als ein Äußeres hat, daß es ihm entgegentritt in der Außenwelt. Raphael tritt in dem Buche Tobias dem, den er führen soll, so entgegen, wie ein Mensch dem anderen entgegentritt, indem er äußerlich an ihn herankommt. Wir werden vielfach sehen, wenn wir das Alte Testament durchgehen, daß die Beziehungen zur geistigen Welt so geregelt werden. Der Stellen im Alten Testament, wo von solchen Dingen die Rede ist, sind sehr viele. Aber wir sehen in seinem Verlauf einen ganz dramatischen Fortgang. Und ein Höhepunkt dieses dramatischen Fortschrittes tritt uns endlich entgegen in dem Märtyrertode der sieben Makkabäersöhne, die von dem Vereinigtsein, ja von dem Auferwecktsein ihrer Seelen in dem göttlichen Elemente aus ihren Seelen heraus sprechen. Eine innere Gewißheit der Seelen von ihrer inneren Unsterblichkeit tritt uns bei den Makkabäersöhnen und auch bei den Brüdern des Judas Makkabäus entgegen, die noch in der letzten Zeit ihr Volk verteidigen gegen den König Antiochus von Syrien. Immer innerlicher wird es ergriffen, das spirituelle Element. Und der dramatische Fortschritt wird erst recht ein großer, wenn wir das Alte Testament verfolgen von dem Erscheinen des Gottes in dem brennenden Dornbusch bei Moses, wo wir sehen, wie das Eigentümliche des Herankommens des Gottes ein Äußerliches ist, bis zu dem, was hervorsprudelt aus den Makkabäersöhnen als innere Gewißheit, daß, wenn sie hier sterben, sie auferweckt sein werden im Reiche ihres Gottes durch das, was in ihnen lebt.
S.38f
7 Wenn man dies ins Auge faßt, empfindet man gewisse Dinge als notwendig, die sonst an den Menschenseelen einfach vorbeigehen. Da mache ich Sie nur auf eine einzige Stelle aufmerksam, die - weil das Markus-Evangelium so einfach und so groß ist - im Markus-Evangelium am meisten auffallen kann. Erinnern Sie sich, wie da, wo gleich im Beginne des Markus-Evangeliums von der Bestellung der Zwölf geredet wird und wo die Rede ist von der Namengebung, wie er da zwei von seinen Aposteln die «Donnerssöhne» nennt (3, 17). Das ist nicht etwas, über das man einfach hinweglesen darf; das ist etwas, was man wohl beachten muß, wenn man das Evangelium verstehen will. Warum nennt er sie die Donnerssöhne? Weil er, damit sie seine Diener werden, ein Element in sie verpflanzen will, das nicht von der Erde ist, das von außerhalb der Erde herkommt, weil es das Evangelium aus den Reichen der Angeloi und Archangeloi ist, weil es ein ganz Neues ist und weil es nicht mehr genügt, bloß von den Menschen zu sprechen, sondern von einem himmlischen, überirdischen Element, dem Ich, und weil es notwendig ist, dies zu betonen. Er nennt sie Donnerssöhne, um zu zeigen, daß auch die Seinigen eine Beziehung zu dem überirdischen Element haben. Die nächste Welt, die an die unsrige angeknüpft ist, ist die elementarische Welt, durch die erst erklärlich wird, was in unsere Welt hereinspielt. Und der Christus gibt seinen Jüngern Namen, durch die gesagt wird, daß unsere Welt an eine nächste übersinnliche angrenzt. Er gibt ihnen die Beinamen von den Eigenschaften der elementarischen Welt. Dasselbe ist der Fall, wenn er Simon den «Felsenmann» nennt (3, 16). Wieder ist dabei auf ein Übersinnliches hingewiesen. So wird durch das ganze Evangelium angekündigt das Hereintreten des «Angelium», der Impulse aus der geistigen Welt.
8 Um das zu verstehen, braucht man nur richtig zu lesen, braucht man nur die Voraussetzung zu machen, daß das Evangelium zugleich ein Buch ist, aus dem die tiefste Weisheit herauszuholen ist. Der ganze Fortschritt, der gemacht worden ist, besteht darin, daß die Seelen individualisiert werden, daß sie nicht mehr bloß auf dem Umwege durch die Gruppenseelenhaftigkeit, sondern durch das Element der Individualseele ihre Beziehung zur übersinnlichen Welt haben. Und der, welcher so vor die Menschheit hintritt, daß er innerhalb der Erdenwesen erkannt wird, aber auch erkannt wird von den übersinnlichen Wesenheiten, er bedarf, um hineinzuversenken in die Seelen derer, die ihm dienen sollen, etwas von einem übersinnlichen Element, dazu des besten Menschenelementes. Derjenigen Menschen bedarf er, die es nach der alten Art in ihren Seelen selbst schon am weitesten gebracht haben.
9 Es ist im höchsten Sinne interessant, den seelischen Werdegang derjenigen zu verfolgen, die der Christus Jesus um sich versammelt, die er beruft zu seinen Zwölfen, die, man möchte sagen, wenn sie einem in ihrer Einfachheit entgegentreten, am allergrandiosesten das durchgemacht haben, was ich Ihnen gestern zeigen wollte bei mehr auseinanderliegenden Inkarnationen von Menschenseelen. Der Mensch muß sich erst hineinfinden in das Individuelle. Er kann da zunächst sich selber schwer zurechtfinden, wenn er von dem, was in seiner Seele im Element des Volkstums gewurzelt hat, versetzt wird in das Auf-sichselbst-Gestelltsein. Die Zwölf waren es. Sie wurzelten tief in einem Volkstum, das sich gerade wieder in der grandiosesten Weise als Volkstum erfaßt hatte. Und sie waren wie mit nackter Seele, mit einfacher Seele dastehend, als der Christus sie wiederfand. Man hat es dabei mit ganz unregelmäßigen Zwischenzeiten zwischen den Inkarnationen zu tun. Richten konnte sich der Blick des Christus auf die Zwölf: Diejenigen Seelen erschienen wieder, die in den sieben Makkabäersöhnen°¹ und in den fünf Söhnen des Mattathias, in Judas und seinen Brüdern, verkörpert waren; daraus setzte sich das Apostolat zusammen. Sie waren hineingeworfen in das Element der Fischer und der einfachen Leute; aber sie waren in der Zeit, als das jüdische Element zu einem Kulminationspunkt hinaufgestiegen war, von dem Bewußtsein durchdrungen, daß dieses Element zu dieser Zeit höchste Kraft war, aber nur Kraft, während es jetzt individualisiert auftrat, als es sich um den Christus herumgruppierte.
10 Man könnte sich vorstellen, daß jemand ein ganz Ungläubiger wäre und nur künstlerisch das ins Auge fassen wollte, wie am Ende des Alten Testamentes Sieben und Fünf auftreten und wie Zwölf wieder am Anfange des Neuen Testamentes zu finden sind. Wenn man dies rein als künstlerisch-kompositionelles Element nimmt, kann man schon von der Einfachheit und der künstlerischen Größe des Bibelbuches ergriffen sein, ganz abgesehen davon, daß die Zwölf sich zusammensetzen aus den fünf Söhnen des Mattathias und den sieben Söhnen der Makkabäermutter.°¹ Man wird lernen müssen, die Bibel auch als Kunstwerk zu nehmen; dann wird einem erst das Gefühl für die Größe aufgehen, die in die Bibel als Kunstwerk hineingelegt ist. Und man wird ein Gefühl dafür erhalten, worauf sich das, was da künstlerisch hineingelegt ist, eben beziehen muß.
11 Nun darf vielleicht noch auf eines aufmerksam gemacht werden. Unter den fünf Söhnen des Mattathias ist einer, der schon im Alten Testament Judas heißt. Er ist damals derjenige, welcher am kräftigsten kämpft für sein Volk, der ganz und gar mit seiner Seele seinem Volkstum hingegeben ist, und dem es auch gelingt, einen Bund mit den Römern zu schließen gegen den König Antiochus von Syrien (1. Makk. 8). Dieser Judas ist derselbe, welcher später die Prüfung durchzumachen hat, den Verrat zu begehen, weil er, der am allerinnigsten verbunden ist mit dem spezifisch althebräischen Element, nicht gleich den Übergang zu dem christlichen Element finden kann und erst die harte Prüfung braucht durch den Verrat. Es steht, wenn man wieder das rein Künstlerisch-Kompositionelle betrachtet, ganz wunderbar da die, man möchte sagen, grandiose Gestalt des Judas in den letzten Kapiteln des Alten Testamentes und die Gestalt des Judas im Neuen Testament. Und merkwürdig ist in diesem symptomatischen Vorgang, daß der Judas des Alten Testamentes einen Bund mit den Römern schließt, alles das vorbildet, was später geschehen ist, nämlich den Weg, den das Christentum genommen hat durch das Römertum, um in die Welt einzutreten. Das ist, möchte man sagen, die weitere Ausgestaltung. Und wenn ich hinzufügen würde, was auch gewußt werden kann, was aber doch nicht in einem Vortrage vor einem so großen Zuhörerkreise gesagt werden kann, so würden Sie sehen, wie eigentlich gerade durch die spätere Wiederverkörperung dieses Judas die Verschmelzung geschieht des römischen Elementes mit dem christlichen Element und wie der wiederverkörperte Judas der erste ist, der sozusagen den großen Erfolg hat in der Ausbreitung des romanisierten Christentums, und wie der Bündnisabschluß des Judas des Alten Testamentes mit den Römern die prophetische Vortatsache ist dessen, was ein Späterer tut, der dem Okkultisten wiedererscheint als der wiederverkörperte Judas, der da durchgehen mußte durch die harte Seelenprüfung des Verrates. Und was sich dann durch sein späteres Wirken zeigt als Christentum im Römertum und Römertum im Christentum zugleich, das erscheint wie eine ins Geistige umgesetzte Erneuerung des Bündnisses des alttestamentlichen Judas mit den Römern.
12 Wenn man solche Dinge vor sich hat, kommt man nach und nach zu der Einsicht: Geistig betrachtet, ist, von allem übrigen abgesehen, das größte Kunstwerk, das jemals gewesen ist, die menschliche Evolution selber. Man muß nur den Blick dafür haben. Aber sollte es denn gar so unbegründet sein, diesen Blick für die Menschenseele zu fordern? Ich denke, wenn jemand das eine oder das andere Drama sieht, das eine durchsichtige dramatische Schürzung und Lösung hat, so kann er, wenn er nicht die Fähigkeit hat, den Aufbau zu durchschauen, in dem Drama nur eine Aufeinanderfolge von Vorgängen sehen, die man hintereinander beschreiben kann. So ungefähr macht es die äußere Weltgeschichte. Da kommt allerdings aus der Menschheitsgeschichte kein Kunstwerk zustande, sondern nur ein Hintereinanderauftreten von Vorgängen. Jetzt aber ist die Menschheit schon an dem Wendepunkt, wo das eintreten muß, die innere fortschreitende Gestaltung der Vorgänge, ihre Verwicklung und Lösung in der Menschheitsevolution aufzufassen. Dann wird sich herausstellen, daß die Menschheitsevolution selber uns zeigt, wie an diesem Punkt, wie an jenem Punkte die individuellen Gestalten auftreten, Impulse geben, Knoten schürzen, Knoten lösen. Und man lernt erst das Hineingestelltsein des Menschen in die Menschheitsevolution erkennen, wenn man so den geschichtlichen Hergang kennt.
S.42ff
Basel, 16.Sep.1912 ☽
°¹ in den sieben Makkabäersöhnen und den sieben Söhnen der Makkabäermutter: Hier liegen offensichtlich Fehler in der Nachschrift vor. Gemeint sind die sieben Brüder aus 2.Makkabäer 7. Diese hießen früher gewöhnlich die sieben makkabäischen Brüder, weil sie in der makkabäischen Zeit den Tod erlitten und dieser in den Büchern der Makkabäer erzählt ist; sie sind aber keine Makkabäer - als Makkabäer werden die Mitglieder der Familie des Mattathias bezeichnet und später werden auch die Anhänger des Judas Makkabäus, des dritten Sohnes des Mattathias, Makkabäer genannt.
S.207
aus «GA 139»
° zu den entsprechenden hebräischen Begriffen siehe Deutsch-Hebräisch