| zur Übersicht | ||
| Zitatensammlung Teil 2 |
||
| Zitat von Jürg REINHARD zum | ||
| ZEITBEGRIFF | ||
| [...] Betrachten wir die Zeit: In meiner Jugend [1950-60er Jahre] wurde das Leben in Raum und Zeit auf der Erde auf zwei Milliarden Jahre berechnet. Vierzig Jahre später auf dreieinhalb Milliarden Jahre. In vierzig Jahren haben wir demzufolge eineinhalb Milliarden Jahre durchlebt! Zeit ist ein Bewusstseinsproblem: Für das Kind im Bauch, für den Säugling und für den alten Menschen ist sie etwas ganz anderes. Weil das Anfangsstadium der Erde mit der embryologischen Entwicklung verglichen werden kann, wird verständlich, dass die ersten Entwicklungsschritte mit grosser Schnelligkeit vor sich gingen. So entspricht das Hadäikum, die Zeit bis zu den ersten Gesteinsbildungen, zusammen mit dem Archaikum, der Zeit bis zum Beginn der Plattentektonik, etwa der Entwicklungszeit der ersten Schädelknochen während der menschlichen Schwangerschaft. Dies ist ein Bruchteil des späteren Lebens. Die vergangenen weichen Epochen der Erde sind entsprechend viel schneller abgelaufen als die Epochen des Erdmittelalters. Eine lineare Betrachtungsweise wird einer wachsenden Entwicklung nicht gerecht.[a] Das stabile Jahr-Alter der Erde beläuft sich aus lebendiger Sicht auf etwa fünfzehntausend! Ältere Abschnitte in Jahren zu messen, macht für unser Bewusstsein kaum Sinn. In achttausend Jahren wird sich der Mond, laut Rudolf Steiner, schon wieder mit der Erde vereinigen.[b] Bald danach wird diese auch wieder mit der Sonne verschmelzen. [...] | ||
| aus «Geosophie-Erdwesenskunde»; S.50f | ||
| a] die einen unabänderlich kontinuierlichen
Zeitstrom (Chronos) voraussetzt (vgl. I.Prigogine u. W.Held zu Zeit,
Raum u. Naturwissenschaft), ähnlich dem Lichtstrom mit seiner angenommen
konstanten Geschwindigkeit (vgl. M.E.Kenyon zur Kosmologie
aus dem Einssein) b] lt. aktuellen Lasermessungen entfernt er sich noch von ihr |
||
| zur Übersicht | ||
| revid.202608 | ||
| https://wfgw.diemorgengab.at/zit/WfGWzit700640050.htm |