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Zitatensammlung
Teil 2
Zitat von Elisabeth HAICH zu den
DIMENSIONEN
1 [Ptahhotep:] „Damit eine Kraft aus der Dimensionslosigkeit [a] heraustreten und sich offenbaren kann, braucht sie einen Ausgangspunkt: ● Der Punkt ist dimensionslos, er ist aus der Einheit noch nicht herausgetreten, ist aber zur Offenbarung notwendig. Da der Punkt aus einem einzigen Faktor besteht, trägt er in sich die Zahl der Einheit, die Zahl eins.
2 Wenn die Kraft [b], deren erste Erscheinung der Punkt war, aus der Dimensionslosigkeit heraustritt und eine Zeitlang wirkt, wird der Punkt sich bewegen, und es entsteht eine Linie: _______
3 [...] Die erste Dimension - die Länge - ist geboren. Die Linie an sich ist unendlich [c], folglich ist sie als erste Offenbarung auch die Zahl eins. Sie hat aber in der Welt der Offenbarungen, wo Anfang und Ende ist, immer unbedingt drei Faktoren: den Ausgangspunkt, den Endpunkt und den Zwischenraum zwischen beiden. Die Linie trägt in sich also die Zahl drei, die Schlüsselzahl der eindimensionalen Welt.
4 Nun muß es dir auffallen, daß es keine Möglichkeit gibt, die Zahl zwei in einer Einheit zu offenbaren und zu finden. Denn nach der ersten Offenbarung des Punktes, der nur einen einzigen Faktor in sich trägt, sind unmittelbar und ohne die Zahl zwei drei Faktoren entstanden. Wenn aus dem Punkt eine - wenn auch noch so kleine - Linie heraustritt, so ist mit ihren drei Faktoren schon die Zahl drei da. Die Linie in der Unendlichkeit ist und bleibt die Zahl eins; hat sie aber einen Anfang und ein Ende, so trägt sie unbedingt die Zahl drei in sich.
5 Damit die Zahl zwei an sich entstehe, ist eine Spaltung der Einheit notwendig. Die Zahl zwei kann nur geboren werden, wenn zwei Einheiten nebeneinandergestellt werden. Da aber außerhalb der Einheit nichts existiert, muß die Einheit aus sich selbst ein Spiegelbild senden, hinausschleudern, und so entsteht eine Spaltung, eine Trennung, die den Tod der Einheit bedeutet. [...]
6 Verfolgen wir aber, wie aus der ersten Dimension die Zweite entsteht. Die Linie besteht aus einer Reihe von Punkten. Vorausgesetzt, daß die schöpferische Energie in jedem dieser Punkte mit derselben Kraft und während derselben Zeitdauer wirkt, so treten alle diese Punkte aus sich in die zweite Dimension hinaus, es wird aus jedem eine Linie, und aus der Gesamtheit dieser Linien entsteht eine Fläche: ein gleichseitiges Viereck.
7 Die zweite Dimension - die Breite - ist geboren.
8 Das Viereck ist vier in eins und eins in vier, besteht also aus fünf Faktoren: den vier geoffenbarten Linien: Ausgangslinie, Endlinie, rechte und linke Seitenlinie, und dem fünften Faktor: der zwischen den Linien liegenden nicht geoffenbarten Fläche. Die Schlüsselzahl der zweidimensionalen Welt ist die Zahl fünf.
9 Die Schöpferkräfte [b] wirken aber weiter. Auch die Fläche besteht aus Punkten, und wenn aus jedem dieser Punkte dieselbe Kraft während derselben Zeitdauer wirkt, treten alle diese Punkte in die dritte Dimension hinaus, und aus der Fläche entsteht der Würfel.
10 Die dritte Dimension ist geboren: die Höhe.
11 Der Würfel ist sechs in eins und eins in sechs, besteht also aus sieben Faktoren: aus den sechs geoffenbarten begrenzenden Flächen und dem siebenten nicht geoffenbarten Faktor: dem Kubikinhalt. Die Schlüsselzahl der dreidimensionalen Welt ist also die Zahl sieben.
12 Wie du siehst ist die Grundform der Materie der Würfel. [...]
aus «Einweihung»; S.270f
a] vgl. Mbl.15 u. En-Soph
b] der Wille
c] da sie sich in sich selbst schliesst (Kreis)