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Zitatensammlung
Teil 1
Zitat von Rudolf STEINER
SIEBEN FARBSÄTZE
Grün stellt dar das tote Bild des Lebens.
S.30
Pfirsichblüt (Inkarnat) stellt dar das lebendige Bild der Seele.
S.31
Weiß oder Licht stellt dar das seelische Bild des Geistes.
S.35
Schwarz stellt dar das geistige Bild des Toten.
S.36
Nun sagen wir - Glanz; aber Glanz führt uns darauf, daß etwas glänzt. Was glänzt denn? Ja, sehen Sie, wenn wir das Gelb haben, da brauchen Sie ja nur das folgende - aber Sie müssen das mit der Empfindung, nicht mit dem abstrahierenden Verstande als Erwägung anstellen - sich vor die Seele zu stellen, brauchen sich nur zu sagen: Indem ich das Gelb empfange, werde ich von dem Gelben eigentlich so berührt, daß es innerlich in mir weiterlebt. Das Gelb lebt innerlich in mir weiter. Bedenken Sie, das Gelbe macht uns heiter. Heiter sein, heißt aber im Grunde genommen, sich mit einer größeren inneren seelischen Lebendigkeit im Inneren erfüllen. Wir werden also eigentlich mehr nach unserem Ich hin gestimmt durch das Gelbe. Wir werden durchgeistet, mit anderen Worten. Wenn Sie also das Gelbe in seiner Urwesenheit nehmen, wie es nach außen hin verschwimmt, und wenn Sie sich vorstellen, es glänzt nun, weil es ein Glanz ist, nach Ihrem Inneren, und wenn es in Ihrem Inneren als Geist aufglänzt, so werden Sie sagen müssen:
Das Gelb ist der Glanz des Geistes.
Blau, das Sich-innerlich-Zusammennehmen, das Sich-Stauen, das Sich-innerlich-Erhalten,
es ist der Glanz des Seelischen.
Rot, das gleichmäßige Erfülltsein des Raumes,
es ist der Glanz des Lebendigen.
S.51
Dornach, 6.u.7.Mai 1921 ♀&♄
aus «GA 291»