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Zitatensammlung
Teil 2a: aus dem NT
JOHANNES 4 Vers 6-15
4,6
<én dè echeĩ pegè tũ 'Iakób. ho ún 'Iesũs kekopiakòs ek tês hodoiporías ekathézeto útos epì tê pegê· hóra en hos hékte.>
VULGATA: Erat autem ibi fons Iacob. Iesus ergo fatigatus ex itinere, sedebat sic supra fontem. Hora erat quasi sexta.
Dort war auch der Jakobsbrunnen. Jesus war müde von der Wanderung und setzte sich auf den Brunnenrand. Es war um die Mittagsstunde.
(Dort war der Brunnen Jakobs. Jesus nun, müde von der Wanderung, setzte sich so (wie er war) am Brunnen nieder. Es war ungefähr die sechste Stunde.)
4,7
<érchetai gynè ek tês Samareías antlêsai hýdor. légei autê ho 'Iesũs· dós moi peĩn.>
VULGATA: Venit mulier de Samaria haurire aquam. Dicit ei Iesus: Da mihi bibere.
Da kommt eine samaritanische Frau, um Wasser zu schöpfen. Und Jesus spricht zu ihr: Gib mir zu trinken!
(Da kommt eine Frau aus Samaria, um Wasser zu schöpfen. Jesus sagt zu ihr: „Gib mir zu trinken.”)
4,8
<hoi gàr mathetaì autũ apelelýtheisan eis tèn pólin, ína trophàs agorásosin..>
VULGATA: (Discipuli enim eius abierant in civitatem ut cibos emerent.)
Seine Jünger waren fortgegangen, um in der Stadt [Sichar] zu kaufen, was zum Essen nötig war.
((Seine Jünger waren nämlich weggegangen in die Stadt [Sychar], um Lebensmittel einzukaufen.))
4,9
<légei ún autõ he gynè he Samarĩtis· põs u 'Iudaĩos òn par' emũ peĩn aiteĩs gynaikòs Samarítidos úses; (u gàr sygchrõntai 'Iudaĩoi Samarítais.)>
VULGATA: Dicit ergo ei mulier illa Samaritana: Quomodo tu Iudæus cum sis, bibere a me poscis, quæ sum mulier Samaritana? non enim coutuntur Iudæi Samaritanis.
Da sagt die samaritanische Frau zu ihm: Wie kannst du als Jude von mir, einer Samaritanerin, einen Trunk erbitten? Die Juden mieden nämlich jeden Umgang mit den Samaritanern.
(Da sagt die Samariterin zu ihm: „Wie kannst du, ein Jude, von mir, einer Samariterin, zu trinken verlangen?” (Juden verkehren nämlich nicht mit den Samaritern.))
4,10
<apekríthe 'Iesũus kaì eípen autê· ei édeis tèn doreàn tũ theũ, kaì tís estin ho légon soi· dós moi peĩn, sý àn étesas autòn kaì édoken án soi hýdor zõn.>
VULGATA: Respondit Iesus, et dixit ei: Si scires donum Dei, et quis est, qui dicit tibi: Da mihi bibere: tu forsitan petisses ab eo, ut dedisset tibi aquam vivam.
Jesus antwortete: Wüßtest du etwas von der Kraft, die Gott uns gibt, und kenntest du den, der zu dir spricht: gib mir zu trinken, du würdest ihn bitten, und er würde dir das Wasser des Lebens geben.
(Jesus antwortete und sprach zu ihr: „Wenn du die Gabe Gottes kennen würdest und wer der ist, der zu dir sagt: ,Gib mir zu trinken', dann hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben.”)
4,11
<légei autõ· kýrie, úte ántlema écheis kaì tò phréar estìn bathú· póthen ún écheis tò hýdor tò zõn;>
VULGATA: Dicit ei mulier: Domine, neque in quo haurias habes, et puteus altus est: unde ergo habes aquam vivam?
Da spricht sie: Herr, du hast nichts zum Schöpfen, und der Brunnen ist tief. Woher willst du das lebendige Wasser nehmen?
(Sie sagt zu ihm: „Herr, du hast kein Schöpfgefäß, und der Brunnen ist tief. Woher hast du also das lebendige Wasser?)
4,12
<mè sý meízon eí tũ patròs hemõn 'Iakób, hós édoken hemĩn tò phréar, kaì autòs ex autũ épien kaì hoi hyioì autũ kaì tà thrémmata autũ;>
VULGATA: Numquid tu maior es patre nostro Iacob, qui dedit nobis puteum, et ipse ex eo bibit, et filii eius, et pecora eius?
Bist du denn größer als unser Vater Jakob, der uns diesen Brunnen gab und selbst mit seinen Söhnen und seinen Herden daraus trank?
(Du bist doch nicht größer als unser Vater Jakob, der uns den Brunnen geschenkt und selbst daraus getrunken hat samt seinen Kindern und seinen Herden?”)
4,13
<apekríthe 'Iesũus kaì eípen autê· pãs ho pínon ek tũ hýdatos tútu dipsései pálin·>
VULGATA: Respondit Iesus, et dixit ei: Omnis, qui bibit ex aqua hac, sitiet iterum:
Jesus antwortete ihr: Jeden, der von diesem Wasser trinkt, wird von neuem dürsten.
(Jesus antwortete und sprach zu ihr: „Jeder, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen.)
4,14
<hós d' àn píe ek tũ hýdatos ú egò dóso autõ, u mè dipsései eis tòn aiõna, allà tò hýdor ò dóso autõ genésetai en autõ pegè hýdatos halloménu eis zoèn aiónion.>
VULGATA: qui autem biberit ex aqua, quam ego dabo ei, non sitiet in æternum: sed aqua, quam ego dabo ei, fiet in eo fons aquæ salientis in vitam æternam.
Wer aber von dem Wasser trinkt, das Ich ihm gebe, dessen Durst wird für diese Weltenzeit gestillt. Das Wasser, das Ich ihm gebe, wird in ihm zu einem Quell des Wassers werden, das in das wahre Leben strömt.
(Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird in ihm zu einer Quelle von Wasser werden, das ins ewige Leben sprudelt.”)
4,15
<légei pròs autòn he gyné· kýrie, dós moi tũto tò hýdor, ína mè dipsõ medè diérchomai entháde antleĩn.>
VULGATA: Dicit ad eum mulier: Domine, da mihi hanc aquam, ut non sitiam: neque veniam huc haurire.
Da spricht die Frau zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit mich nie mehr dürste und ich nicht mehr herzukommen brauche, um zu schöpfen.
(Da sagte die Frau zu ihm: „Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich keinen Durst mehr bekomme und nicht mehr hierherzukommen brauche, um zu schöpfen.”)
aus «Novum testamentum»; S.238f
übersetzt von Emil BOCK
(im Vergleich zur «Die Bibel (Jerusalemer)»)