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Zitatensammlung
Teil 2
Zitat von Eben ALEXANDER zum
GEHIRNFREIEN DENKEN
1 Wir - die spirituellen Wesen, die gegenwärtig unsere im Laufe der Evolution entwickelten sterblichen Körper und Gehirne bewohnen, das Produkt und die Erfordernis der Erde - treffen die wirklichen Entscheidungen. Wahres Denken ist keine Sache des Gehirns. Aber wir sind - teilweise durch das Gehirn - so sehr darauf trainiert, unsere Gehirne mit dem in Verbindung zu bringen, was wir denken und wer wir sind, dass wir nicht mehr erkennen können, dass wir jederzeit sehr viel mehr sind als unsere physischen Körper und Gehirne, die unseren Anordnungen Folge leisten - oder dies zumindest tun sollten.
2 Wahres Denken ist vorkörperlich. Es ist das Denken hinter dem Denken, und es ist verantwortlich für alle wirklich folgenschweren Entscheidungen, die wir in der Welt treffen. Ein Denken, das nicht von linearen Schlussfolgerungen abhängig ist, sondern sich schnell wie der Blitz bewegt, wobei es auf verschiedenen Ebenen Verbindungen herstellt und sie miteinander vernetzt. Im Gegensatz zu dieser freien inneren Intelligenz ist unser gewöhnliches Denken hoffnungslos langsam und linkisch. Es ist diese andere Denkweise, mit der wir den Football in der Endzone erwischen und die uns geniale wissenschaftliche Einsichten beschert oder mit der wir einen inspirierten Song schreiben. Diese unterschwellige Denkweise steht uns immer dann zur Verfügung, wenn wir sie wirklich brauchen. Allzu oft sind wir jedoch weder in der Lage, Zugang zu ihr zu finden, noch, an sie zu glauben. [...]
3 Das Denken zu erleben, das sich außerhalb des Gehirns abspielt, bedeutet, in eine Welt der unmittelbaren Verbindungen einzutreten, die das gewöhnliche Denken (die Aspekte, die durch das physische Gehirn und die Geschwindigkeit des Lichts eingeschränkt werden) wie einen hoffnungslos schläfrigen und schleppenden Vorgang aussehen lassen. Unser wahrstes, tiefstes Selbst ist absolut frei. Es ist nicht durch frühere Handlungen gelähmt oder gefährdet und kümmert sich auch nicht um Identität oder Status. Es begreift [im Gegensatz zum Ego], dass es die irdische Welt nicht fürchten muss und es daher nicht nötig hat, sich durch Ruhm, Reichtum oder Eroberung selbst aufzubauen.
aus «Blick in die Ewigkeit»; S.122f